| Selbstkontrolle statt Verbote |
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| Dienstag, den 14. Dezember 2010 um 11:42 Uhr | ||||
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Damit ist aber nicht die Selbstkontrolle der Industrie für den Jugendschutz gemeint, sondern die Eigenverantwortung im Umgang mit den sogenannten neuen Medien. Oft fehle es dem Nutzer an der Kontrolle der Medien. Vielmehr kontrolliere die Technologie den Nutzer. Man kann auch drei Tage ohne EMail auskommen. Doch die Vermittlung der Medienkompetenz darf "nicht bei den Kindern beginnen, sondern bei den Lehrern". Diese Meinung wird auch von Jürgen Ertelt, Projektkoordinator "Jugend online" bei der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit, geteilt. Für Ertelt ist darüber hinaus Medienkompetenz der "Motor für Erneuerungsprozesse für mehr staatsbürgerliches Engagement und gegen Politikverdrossenheit". Gleichzeitig warnte er davor, Medienkompetenz als reinen "Reparaturbetrieb von Jugendschutz" anzusehen. Problematisch sehen einige Experten zudem den Einsatz von Filtersoftware und Jugendschutzprogrammen. Die mangelnde Verbreitung dieser Hilfsmittel zeige deutlich, dass sie eigentlich nicht von den Eltern gewünscht sind und damit sind eigentlich auch die heftig umstrittenen Änderungen im Jugendmedienschutz Staatsvertrag unnötig. Doch fehlt es hierzu leider an vernünftigen Alternativen. Die Anhörung fand am 13.12.2010 statt. Quellen: Heise online
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