| Und wieder einmal sollen "Killerspiele" verboten werden |
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| Montag, 05. Juli 2010 um 09:04 Uhr | ||||
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Diese rein populistische, weil völlig realitätsfremde, Forderung hat etwas von einem Hilfeschrei. Ein Hilfeschrei um Aufmerksamkeit da das Aktionsbündnis, welches als Stiftung organisiert ist, kaum auffällt und mit seinen Forderungen und Aktionen mehr belächelt als ernst genommen wird. Es ist auch kein Wunder, dass diese Organisation überwiegend belächelt wird. Denn schon der Bericht des Expertenkreis Amok, welcher nach dem Amoklauf in Winnenden gegründet wurde, hat aufgezeigt das Gewaltmedien keine Amokläufer machen und die Gründe viel mehr in Verfehlungen der Erziehung zu suchen sind. Erst ab einem Punkt, an dem es sowieso schon fast zu spät ist, können Gewaltmedien das Aggressionspotential steigern. Das zudem ein Herstellungsverbot von gewalthaltigen Computerspielen gefordert wird, zeigt die völlig naive Sichtweise der Stiftung. Denn der größte Teil der von dem geforderten Herstellungsverbot betroffenen Spielen wird im Ausland hergestellt und liegt somit außerhalb der deutschen Gesetzgebung. Alleine das zeigt schon deutlich, dass dieser Aufruf nichts weiter ist als populistisches Getöse. Ja, es gibt Unterhaltungsmedien (Bücher, Filme, Computerspiele) über deren Existensberechtigung man nachdenken könnte. Ja, es gibt Medien, die haben ganz klar nichts in den Händen von Kindern zu suchen. Doch was für ein Kind gut ist und was nicht sollen die Eltern entscheiden, denn das ist ihr Job. Wenn sie diesen Job nicht richtig machen, so sollen sie zur Verantwortung gezogen werden. Doch damit sie ihren Job richtig machen können, dazu benötigen sie Unterstützung und keine falschen Signale durch krude Forderungen die überhaupt nichts bringen. GameParents.de e.V. verurteilt die Verbotsforderungen und fordert statt dessen gesetzliche Regelungen damit Jugendschutz dort stattfindet wo er hingehört: Ins Elternhaus. Quellen: Meldung Heise
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| Aktualisiert ( Montag, 05. Juli 2010 um 16:11 Uhr ) | ||||
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