Bayerns Innenminister steht weiterhin für ein Verbot von "Killerspielen" PDF Drucken E-Mail
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Dienstag, 13. April 2010 um 07:03 Uhr
altDer im März 2009 geäußerten Vergleich von gewalthaltigen Computerspielen mit Drogen und Kinderpornografie wurde von Bayerns Innenminister Joachim Hermann (CSU) erneut verteidigt. Er wollt damit aufrütteln so die Stellungnahme. Herr Hermann stützt sich dabei auf die Aussagen vom Leiter der Klinik für Psychiatrie am Universitätsklinikum Ulm, Professor Manfred Spitzer, sowie auf eine Metastudie aus den USA. Wobei es natürlich auch andere Studien gibt die das Gegenteil behaupten (z.B. hier).
Herr Hermann wirft auch der Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle (USK) vor, Sie würde viel zu großzügig kennzeichnen. Dies weist die USK aber vehement zurück. (hier)

Hermann weiter, es sei eine Tatsache, dass bei fast allen Amokläufen in Deutschland der Amokläufer im Besitz von sogenannten "Killerspielen" war und das Gewalt in der Gesellschaft nicht zu Selbstverständlichkeit werden sollte. Auf die auf Abgeordnetenwatch gestellte Frage, inwiefern die Ausbildung von Wehrpflichtigen zum Töten im Gegensatz zum simulierten Töten in Videospielen mit dem Wertekonsens in Deutschland vereinbar sei, ging der Innenminister nicht ein.

Quelle:
heise online
Aktualisiert ( Dienstag, 13. April 2010 um 11:29 Uhr )
 
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