Keine reale Gewalt durch virtuelle Gewalt PDF Drucken E-Mail
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Dienstag, den 29. September 2009 um 18:33 Uhr
altIn einer Studie die den Nachweis erbringen sollte, dass virtuelle Gewalt auch reale Gewalt nach sich zieht, in Auftrag gegeben von einem republikanischen Abgeordneten, konnte Dr. Cheryl Olsen, Forscherin am Center for Health and Media der Harvard Medical School am Massachusetts General Hospital, keine wissenschaftlichen Belege für diese These finden.

"Es gibt keinen Beweis, dass ein Videospiel jemals echte Gewalt ausgelöst hat." widerspricht sie den bisherigen Behauptungen in anderen Medien.

Auch für die Art und Weise wie andere Wissenschaftler versuchen, einen Zusammenhang zwischen virtueller und realer Gewalt herzustellen findet sie kritische Worte. So würden diese sich viel zu wenig mit dem Medium Computerspiel auseinandersetzen. "Ich halte es für eine ethische Verpflichtung, dass ich, wenn ich Videospiele untersuche, sie entweder selbst spiele oder zumindest Leuten dabei zuschaue, wie sie spielen. (…) Und viele Forscher respektieren Kinder und Jugendliche ebenfalls nicht."

Trotzdem ist dies kein Freifahrtschein. Sie fordert trotz dieser Ergebnisse die Eltern auf, sich mit dem Medienkonsum ihrer Kinder auseinanderzusetzen. Die letzte Entscheidung, ob ein Kind oder Jugendlicher ein Spiel benutzen darf sieht sie bei den Eltern.

Quelle: Gamestar.de
 
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