| Weitere Aufgaben für die USK und neue Siegel |
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| Mittwoch, den 13. Mai 2009 um 13:50 Uhr | ||||
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USK Geschäftsführer Olaf Wolters möchte, dass die USK für alle Computerspiele zuständig ist. Dazu gehören seiner Ansicht nach auch die Spiele, die über das Internet zu beziehen und/oder zu spielen sind. Dabei gibt es neben den Kompetenzstreitigkeiten aber auch ein Massenproblem. Die Vielzahl an Spielen, die über den Internetbrowser gespielt werden, dürfte den personellen Rahmen der USK sprengen. Daher plädiert Wolters für eine "Selbstklassifizierung" durch die Wirtschaft. Dies wäre dann vergleichbar mit dem europäischen PEGI-System. Diesem Vorgehen steht die SPD-Medienpolitikerin Monika Griefahn eher skeptisch gegenüber. Zwar begrüßt sie den Vorstoß der USK für die Kennzeichnung der Onlinespiele, lehnte aber die Selbstklassifizierung seitens der Hersteller und Publisher ab. Zudem äußerte sie den Wunsch, die Suchtgefährdung, unter anderem durch Onlinerollenspiele wie World Of Warcraft, mit in die Kennzeichnung einfließen zu lassen, sobald die Wirkungsforschung in diesem Bereich klare Definitionen erstellt hat. Einer stärkeren staatlichen Kontrolle der USK durch den Bund oder einem Verbot von sogenannten "Killerspielen" erteilte Frau Griefahn eine klare Absage. Zudem werden ab dem 1. Juni neue Logos für die Altersfreigaben eingeführt. Die bisherigen Textlogos "ohne Altersbeschränkung" und "ohne Jugendfreigabe" werden nur die Zahlen "0" und "18" ersetzt. Somit ist nun auf den ersten Blick ersichtlich, für welche Altersgruppe das Spiel gedacht ist. Quelle: Heise Online
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