"Killerspiele" sorgen für den Untergang der moralischen Werte PDF Drucken E-Mail
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Freitag, 09. Januar 2009 um 09:02 Uhr

altDie parlamentarische Referentin der SPD Fraktion im hessischen Landtag, Petra Tursky-Hartmann, versucht für den laufenden Wahlkampf für die hessischen Landtagswahlen am 18. Januar, die "Killerspiel"-Debatte für ihre Partei zu nutzen und zerrt wieder einmal die moralischen Werte in diesem Zusammenhang an die Öffentlichkeit.
 

Doch wer nun meint, hier handele es sich um die übliche Polemik, wird überascht. Die Politikerin wurde von der Seite Abgeordnetenwatch.de zu diesem Thema befragt. So stellte sie ganz klar die Verantwortung der Eltern in den Vordergrund: „Ich war in dem Punkt gegenüber meinen Kindern zumindest so restriktiv, dass die Zeit vor dem PC reglementiert war (wer draußen Sport machte, durfte später auch an den PC, ansonsten fiel das Fernseh- und PC-Programm aus), und die Wertedebatte habe ich meinen Jungs in keinster Weise erspart. Und durch meinen Job war ich auch in der Lage, mal in den Internetoptionen und im Tagesverlauf nachzuschauen, ob sie sich an die gängigen Regeln gehalten haben.“

Sie stellte aber auch fest: „Es gibt leider aber auch Eltern, die sind einfach kaputt oder genervt vom Job oder ihrer Arbeitslosigkeit oder manchmal auch völlig desinteressiert an ihren Kindern. Da hilft im Prinzip nur noch eine Ganztagsschule, um den Teufelskreis zwischen Übermüdung des Kindes, Aggressionen und Auffälligkeiten im Schulunterricht zu durchbrechen."

Dies zeigt, dass sehr wohl erkannt wird, wo die eigentlichen Probleme im Jugendmedienschutz liegen. Dass bestimmte Medien, und hier sind alle Medien gemeint, nicht für Kinder geeignet sind, sollte eigentlich jedem klar sein. Dass durch Verbote nur noch zusätzliche Anreize geschaffen werden, sollte eigentlich jeder aus eigener Erfahrung wissen. Aufklärung, Sensibilisierung müssen im Vordergrund stehen und es muss einfach erkannt werden, dass hier die Eltern entsprechend unterstützt werden müssen.

 

Quellen:
Der Westen Online
Onlineantwort auf Abgeordnetenwatch.de

Aktualisiert ( Freitag, 09. Januar 2009 um 13:29 Uhr )
 
Diskutieren (2 Posts)
"Killerspiele" sorgen für den Untergang der moralischen Werte
Oct 12 2009 08:15:59
Autor: Dr.Pick
E-Mail: overslept@web.de
Homepage: wasteofbytes.wordpress.com/
Kommentar: Ah ja. Weil die Eltern also damit überfordert sind, ihre Kinder zu erziehen, muss der Staat mit Verboten kommen, die letztlich vor allem erwachsene Spieler treffen, weil diese dann Probleme haben, die Games zu bekommen (diese Games sind eh meistens ab 18). Die Logik erschließt sich mir nicht. PS: Tolle Seite, übrigens. Ich habe euch mal verlinkt.
#5520
Hilde1980
Aw: "Killerspiele" sorgen für den Untergang der moralischen Werte
Oct 16 2009 10:05:09
Hallo,

ich hatte schon den Artikel gelesen.
Mein Kind spielt gerne kostenlose Kinderspiele im Internet aber ich bin immer dabei und hab auch einen kinderschutzprogramm heruntergeladen.

Lg
Hilde
#5550

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