| Videospieler sind nicht süchtig! |
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| Donnerstag, 04. Dezember 2008 um 20:24 Uhr | ||||
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Seit Eröffnung des Smith & Jones Centre Amsterdam hat er bereits mehrere hundert Jugendliche behandelt. Nun beginnt das Institut seine Behandlungsmethoden umzustellen. Die Ärzte haben erkannt, dass es sich bei zwanghaften Videospielen weniger um ein psychologisches, sondern eher um ein soziales Problem handelt. Daher konzentrieren sich die Behandlungsmethoden der Klinik nun verstärkt auf die Föderung der sozialen und kommunikativen Fähigkeiten der Jugendlichen. Klinik-Leiter Bakker führt das Spiele-Problem auf die Gesellschaft zurück. Viele seiner Patienten hätten sich in die Online-Welt geflüchtet, weil sie vorher in der Realen-Welt gehänselt oder unterdrückt wurden. Die Hauptverantwortung an dieser Entwicklung tragen, nach Meinung der Klinik, die Eltern, die in ihrer Verantwortungs- und Sorgfaltspflicht versagt haben.
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| Aktualisiert ( Dienstag, 17. Februar 2009 um 14:38 Uhr ) | ||||
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Neunzig Prozent der jungen Leute, die sich aufgrund von übermäßigem Computerspielkonsum in Behandlung begeben, sind nicht von den Games abhängig - sie sind keine klassischen Süchtigen. Zu diesem Schluss kommt Keith Bakker, der Gründer und Leiter der ersten und einzigen europäischen Suchtklinik für Videospielabhängige.
