Studie: Sind Gewaltspiele ein Risikofaktor für Kinder? PDF Drucken E-Mail
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Dienstag, den 04. November 2008 um 21:27 Uhr

ImageEine kürzlich im US-Fachmagazin "Pediatrics" veröffentlichte Studie der Iowa State University legt drei Studien aus den USA und Japan zusammen. Dies ist seit langem wieder etwas zum Thema "Killerspiele".

Sie haben festgestellt, dass Kinder die besonders häufig gewalthaltige Spiele konsumieren, mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auch in der Schule zu aggressivem Verhalten neigen. Allerdings gehen die Wissenschaftler ausschließlich von einer Häufung (Korrelation) als von einer Ursache-Wirkung-Beziehung aus. Und äußern sich daher bewußt vorsichtigt.

Ganz anders hingegen legen die amerikanische Medien (Washington Post) das Ergebnis der Studie aus. Sie stellen das Ergebnis so dar, dass eine Ursache-Wirkungs-Beziehung bestehe und nachgewiesen worden sei.

Dem widerspricht Ars Technica und gibt zu bedenken, dass die Studie viele Design Mängel aufweist und daher sehr viel Spielraum für Fehlinterpretationen lässt.

Weitere Informationen und die Studie selbst erhalten Sie unter dem unten stehenden Link. Die Studie ist in Englisch.


Link:
Longitudinal Effects of Violent Video Games on Aggression in Japan and the United States

 
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