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Geschrieben von: Tim Dreiplatz
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Montag, den 22. September 2008 um 20:35 Uhr |
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Eine weitere Studie zum Thema Gewaltspiele und ihre Auswirkung auf die Aggresivität der Spieler im realen Leben. Dieser Pilotstudie, die von Psychiater Bert te Wildt, Oberarzt an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) geleitet wird, versucht mittels einer Kernspinuntersuchung einen Unterschied in den emotionale Reaktionen zwischen zwei Gruppen von Spielern herauszufinden.
In der ersten Gruppe befinden sich junge Männer zwischen 18 und 30 Jahren, die seit mindestens zwei Jahren mehr als vier Stunden täglich "Ego-Shooter" spielen, und eine weitere Kontrollgruppe, die weniger oft spielt. (Anmerkung GP: Es ist nicht genau bekannt wie das Teilnehmerfeld der Kontrollgruppe beschaffen ist). Es soll bald auch eine Gruppe von 16- bis 18-Jährigen untersucht werden. Während der Untersuchung im Kernspin-Tomographen werden den Teilnehmern Bilder und Filme präsentiert, die indirekt mit Aggressivität zu tun haben um die Hirnaktivität in bestimmten Bereichen zu messen.
Es ist kein Wunder, dass die Computerspieler dieser Untersuchung sehr aufgeschlossen gegenüberstehen, da viele sich von Befürwortern eines generellen Verbots der Spiele als potenzielle Amokläufer abgestempelt fühlen.
Deshalb betont der Untersuchungsleiter auch, dass Computerspielen allein niemandem zum Amokläufer macht: "Wie bei psychischen Erkrankungen kommen für eine solche extreme Fehlentwicklung mehrere Faktoren zusammen. Ohnehin ist davon auszugehen, dass alle jugendlichen Amokläufer psychisch krank sind, ebenso depressiv wie aggressiv."
Quelle: heise online MH Hannover
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