Studie über Jugendkriminalität entlastet Computerspiele und neue Medien PDF Drucken E-Mail
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Freitag, den 12. September 2008 um 21:25 Uhr
News"Vieles regelt sich von selbst"
 
Eine Langzeitstudie der Universität Münster über Jugendkriminalität kommt unter anderem zu  dem Schluss, dass Computerspiele und neue Medien bei gefestigten Jugendlichen zu keiner erhöhten Gewaltbereitschaft führen. 
Wie Professor Reinecke ausführt, ist der Inhalt der meisten Gewaltspiele  "Besorgnis erregend.". Auch sei es bedenklich, dass vor allem Jungen einen großen Teil ihrer Zeit mit diesen Spielen verbringen. "Hier sind die Eltern und die Medienpädagogen gefordert", so sein Fazit.
 
Anders als viele Gegner von gewalthaltigen Computerspielen behaupten zeige die Studie auch ganz klar, die "allermeisten Spieler könnten zwischen realen und virtuellen Welten aber sicher unterscheiden.". Auf bereits gewaltbereite oder labile Jugendliche könnten die Spiele allerdings durchaus einen negativen Einfluss haben. 
 
 
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