Schwächen der Untersuchungen zur Wirkung von Computerspielen PDF Drucken E-Mail
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Dienstag, den 20. Mai 2008 um 16:02 Uhr
ImageDer Münchner Schulpsychologe Hopf hat in einer bisher unveröffentlichten Untersuchung den Schluss gezogen, dass der Konsum von Mediengewalt, allem voran Computerspiele mit Gewaltanteil, der höchste Risikofaktor für Gewaltkriminalität sei.
 
Dem steht eine Studie der University of Nottingham entgegen, die besagt, dass viele Studien über Computerspiele und ihre Auswirkungen, wie sie auch Hopf zitierte, große Schwächen aufweisen. Weiter besagt diese Studie von Forscher Patrick Kierkegaard, dass viele Studien zwar einen Gewöhnungseffekt feststellen konnten, aber nie zu dem Schluss kamen, dass die Wahrscheinlichkeit der Gewalttätigkeit bei Jugentlichen durch Computerspiele erhöht wurde.

Länder wie Japan mit über 30 Millionen Computerspielern und Dänemark mit einem ebenfalls sehr hohen Anteil an aktiven Computerspielern weisen eine sehr geringe Kriminalitätsrate auf, Japan sogar die weltweit geringste. Es darf also begründeter Zweifel daran bestehen, ob die Folgerungen von Herrn Hopf auch außerhalb von Laborbedingungen Bestand haben.
 
Quelle: heise online
 
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