| Umdenken bei Beckstein |
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| Dienstag, den 08. April 2008 um 11:21 Uhr | ||||
Wie auf heise online zu lesen ist, fordert Günther Beckstein die Computerspiele-Branche neuerdings zur Kooperation beim Jugendschutz auf.Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) hat seine Meinung zum Thema Computerspiele geändert. Auf der "Munich Gaming", einem Kongresses zu elektronischen Spielen in München, hörte man anstelle von lauten Rufen nach Killerspielverboten die Rede über Kooperation. Genauer gesagt hat Herr Beckstein die Hersteller von Computerspielen zur Kooperation beim Jugendschutz aufgerufen. Man sollte "an einem Strick ziehen",heißt es jetzt. und "Gewaltspiele haben in unseren Kinderzimmern nichts zu suchen" , so Beckstein. Beide Aussagen können wir nur Unterstützen. Nur wird ein Verbot von sogenannten "Kilerspielen" nicht viel helfen. Dies scheint jetzt auch bei Herrn Beckstein angekommen zu sein. Auch wurde jetzt erkannt dass die Branche ein großes Arbeitsplatz- und Zukunftspotenzial hat. Bei solchen Aussagen von Politikern stellt sich allerdings trotzdem immer die Frage, ob es um die Sache geht oder ob die Meinungsänderung nur dazu dient Wählerstimmen zu bekommen. Mehr Arbeitsplätze -> Merh zufriedene Bürger -> Mehr Stimmen. Ich hoffe, dass es wirklich ein Umdenken in der Politik gibt und sich richtig mit dem Thema Computerspiel beschäfftigt wird. Hierbei ist die Zusammenarbeit von Hersteller von Computerspielen und der Politik entscheidend. Beckstein hob sogar hervor, dass Spiele auch positive Effekte haben können. Dazu sagte er, dass "...Spiele jungen Menschen spielerisch den Umgang mit Informationstechnik vermittelten und Kombinationsgabe, Reaktionsschnelligkeit und strategisches Denken förderten."
Er nahm aber auch die Spieleindustrie in die Pflicht, sich mit kritischen Aspekten, wie Vernachlässigung sozialer Kontakte, Bewegungsarmut und Suchtgefahren, auseinanderzusetzen. Diese Aussage können wir unterstützen und auch hier gilt das eine gute Zusammenarbeit von Spieleindustrie und Politik eine wichtige Rolle spielt. Das Wirtschaftsministerium hat einen "Runden Tisch Gaming-Industrie" ins Leben gerufen, an dem sich genau mit diesen Themen beschäfftigt werden soll. Auch z.B. Spielemagazienherausgeben beschäftigen sich viel mit diesem Thema(vgl. Berichterstattung bei GameParents.de) und versuchen eine guten Weg zur Zusammenarbeit zu finden. Wir von GameParents.de e.V. hoffen sehr auf eine gute Zusammenarbeit beider Seiten.
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