| Computerspiele sind Alltagskultur |
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| Montag, den 03. März 2008 um 14:31 Uhr | ||||
Laut einer Meldung auf heise online haben Computerspiele es mittlerweile geschafft, Teil der Alltagskultur zu werden. So gibt es Professor Dr. Winfred Kaminski von der FH Köln in einem Interview mit derNachrichtenagentur dpa zu Protokoll. Allerdings, so Kaminiski, mangele es den Spielen nach wie vor an einer differenzierten Betrachtung, wie es etwa beim Medium Film seit langem Gang und Gäbe ist. Zwar sei mittlerweile die erste Generation von Menschen, die selbst komplett mit dem Medium Computerspiel aufgewachsen ist, selbst Eltern und fördere damit eine Mediensozialisation ihrer Kinder auch im Bereich Games; allerdings stünden nach wie vor vor allem Menschen ab 45 Jahren dem digitalen Hobby äußerst skeptisch bis ablehnend gegenüber. Nach Kaminsikis Auffassung treffen beim Medium Computerspiele zwei Welten aufeinander: während die eine sich vor allem durch Ablehnung hervortut, sei die andere oftmals zu euphorisch beim Umgang mit Spielen. Nötig sei jedoch vor allem eine kritische und dabei faire gesellschaftliche Diskussion, um Eltern angemessen dabei zu helfen, bei Entscheidungen darüber sicherer zu werden, welche Spiele sie ihren Kindern erlauben wollen bzw. sollten.
Um aber zu eine differenzierten Betrachtungsweise zu gelangen, muss, laut Professor Winfred Kaminiski, das Knowhow verstärken werden - und genau an dieser Stelle setzt GameParents.de e.V an, um die Kluft zwischen totaler Ablehnung und enthusiastischer Begeisterung etwas zu verkleinern. Computerspiele, so Kaminski, seien "im Alltag der Familien angekommen" und die Menschen müssten sich deshalb auch damit auseinander setzen.
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