Der deutsche Entwicklerpreis 2007 PDF Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 13. Dezember 2007 um 13:50 Uhr
News-LogoDie Akademie des Deutschen Entwicklerpreises rief... und viele kamen. Nach Veranstalterangaben strömten am gestrigen Mittwoch etwa 750 Nominierte, Gäste und Pressevertreter in die Lichtburg in Essen, um die besten von deutschen Entwicklern kreierten Spiele zu prämieren. Gameparents-Vorstandsmitglied Jürgen Wahlmann und Autor Tim Dreiplatz waren vor Ort, um Flagge zu zeigen und Gameparents in der Spielebranche bekannt zu machen.
Sehr gut schnitt dieses Jahr Bluebyte mit Die Siedler - Aufbau eines Königreichs ab, das insgesamt auf sechs Preise kam, darunter den Preis für das beste Spiel 2007.  Aber auch Deck 13 mit ihrem aktuellen Titel Jack Keane durften zwei Trophäen für das beste Adventure und die beste Spielstory mit nach Hause nehmen. Strahlende Augen bekamen die Gewinner des Newcomer-Award von Gamesload, der jeweils mit 2000, 3000 und 5000 Euro prämiert war. Den 2. Platz machte dabei ein Einzelentwickler, der nach eigenem Bekunden die Ideen seiner Freundin umgesetzt hatte, welche daraufhin auch gleich mal den Scheck einstrich. Bestes deutsches Mobilegame wurde Blades & Magic, das zeigt, dass anspruchsvolle Rollenspiele mit 3D-Grafik auch auf Mobilgeräten realisiert werden können. Auf die Verkündung des besten Spiels 2007 mussten die 750 Gäste allerdings etwas länger warten, da bedingt durch einen Feueralarm eine Viertelstunde Zwangspause angeordnet wurde. Grund war nach Auskunft des Veranstalters ein nicht abgeschalteter Rauchmelder im hinteren Bereich der Ränge, der auf den an der Bühne produzierten Rauch reagierte.
 
Eine vollständige Liste der Gewinner befindet sich in den Gamestar-News.
Zwei gute Nachrichten wurden im Zuge der Veranstaltung ebenfalls verkündet: Der Bundestag hat sich kürzlich darauf geeinigt, einen bundesweiten Preis für Computerspiele auszuloben und ab 2008 die Spieleentwicklung insgesamt zu fördern. Inzwischen hat auch die Politik bemerkt, dass die Spielebranche ein aufstrebendes Geschäft ist und junge Talente dringend der Förderung bedürfen. Ebenfalls ganz frisch erreichte uns die Kunde, dass die Europäische Kommission Computerspiele in den Rang von Kunstobjekten erhebt und sie damit in eine Reihe stellt mit Musik, Film und Malerei. Diese Gleichbehandlung war seit langem eine Forderung der Kreativen der Spielebranche und der Berufsverbände und wurde mit tosendem Applaus gebührend gefeiert.

Gameparents gelang es, am Rande der Veranstaltung mit einigen hochrangigen Personen zu sprechen und Werbung für den Verein zu machen. Neben dem Chefredakteur der Gamestar Gunnar Lott zeigten sich auch Dozent André Scheufeld von der Hochschule für Design und Informatik (MD.H) sowie der Marketing-Direktor Stefan Peter Roos von Proud Music GbR interessiert für unser Anliegen. Auch Studierende der Hochschule, die zu Dutzenden angereist waren, sahen eine Notwendigkeit für mehr Medienkompetenz bei Eltern, Lehrern und auch bei den Jugendlichen selbst. Diese Bekundungen bestärken uns mit darin, Gameparents weiterzuentwickeln und voranzutreiben.

Wir danken allen Organisatoren und Beteiligten für die gelungene Veranstaltung und sind selbstverständlich auch im nächsten Jahr dabei, wenn der Deutsche Entwicklerpreis 2008 verliehen wird.
 
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