Jetzt mischen auch noch die Psychotherapeuten in der 'Killerspiel' Debatte mit PDF Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 29. November 2007 um 12:06 Uhr

Image Wie auf Heise Online zu lesen ist, haben sich nun auch die Psychotherapeuten in die 'Killerspiel'-Debatte eingemischt und sich auf die Seite der Verbotsbefürworter gestellt. Die meisten verwendeten Argumente sind nicht neu. Neu dagegen ist, dass nun die Eltern von der Werbung für Computerspiele getäuscht würden. Es würden für Gewaltspiele verharmlosende Begriffe wie "Ballerspiele" verwendet um über den gewalttätigen Spielinhalt hinwegzutäuschen, stellte die Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (GwG) fest. Dass Eltern sich beim Kauf von Spielen für ihre Kinder nicht von der Inhaltsbeschreibung, sondern von der Einstufung der USK leiten lassen sollten, scheint bei den Therapeuten noch nicht angekommen zu sein.

Auch scheinen diese noch nicht begriffen zu haben, dass bestimmte Spiele nicht für Kinder und Jugendliche, sondern speziell für Erwachsene gemacht werden.

Zudem bemerkte GwG-Mitglied Elke Ostbomk-Fischer: "Die Medienverwahrlosung junger Menschen hat in den vergangenen Jahren ein derart erschreckendes Ausmaß erreicht" und dass die Politik umgehend handeln müsse. Dass diese Verwahrlosung aber nicht alleine in den Computerspielen zu suchen ist, sondern aus vielen Faktoren entsteht, wird hier nicht erwähnt. Zudem werden die Eltern wieder ihrer Verantwortung enthoben.

Wer von zuhause aus Mitgefühl kennenlernt, dem bleibt es auch erhalten. Egal wieviel Gewalt er in medialer Form auch konsumiert. Hier spreche ich aus Erfahrung.

 
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