| Assassin's Creed |
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| Sonntag, den 18. November 2007 um 12:45 Uhr | ||||
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Plattform: PC (noch in Entwicklung), Playstation 3, Xbox 360 Entwickler: UBISoft Publisher: UBISoft USK: USK ab 16 GameParents: Nur für Erwachsene Story: In Assasin's Creed schlüpft der Spieler in das Gewand eines Assassinen, der zu Zeiten der Kreuzzüge auf damals berühmte Politiker Jagd macht. Eines der Ziele der Entwickler es war, vor tatsächlichen, historischen Hintergründen soviel Realität mit einfließen zu lassen wie möglich. Der Drogenkonsum allerdings, den man den Assassinen hauptsächlich nachsagt, findet im Spiel kaum Platz, wird sogar eher schlecht gemacht. Da die Entwickler und Publisher von Ubisoft sich einen Mehrteiler offen halten wollten, gibt es eine Geschichte hinter bzw. vor der Geschichte und ein offenes Ende. Als Desmond Miles, in der heutigen Zeit (2012) gefangen gehalten wird von Abstergo Industries (in der Hand von Templern), geht er dank einer Maschine direkt ins Erbgut und ins 11. n. Chr. um dort nach Informationen eines Vorfahren (ein Assassin) zu suchen. Genauer gesagt nach dem Eden-Splitter, der damals immerhin der Grund war, warum Adam und Eva das Paradies verlassen mussten und der dazu in der Lage war das Rote Meer zu teilen und andere Wunder zu vollbringen. Somit wechselt man als Spieler die Szenerie gelegentlich vom Altertümlichen (aktiv) in die Zukünftige Neuzeit (Dialogisch). Grafik: Die altertümlichen Städte, die wie der Rest sehr detailiert aufgebaut sind, haben einiges für den Spieler zu bieten. So sind die Orte sehr belebt und jede Figur im Spiel scheint ein wirkliches Leben zu führen. Zudem sorgen Interaktionmöglichkeiten mit der Umgebung dafür, dass sich alles "echt" anfühlt. So kann fast jede Hauswand erklettert werden, Heuhaufen dienen dazu Sprünge von Dächern abzufedern und Passanten halten schonmal als Barriere her. Egal ob für den Spieler oder bei Verfolgern. Gewaltdarstellung: Die Kampfszenen sind sehr actionlastig und könnten direkt aus Schlachten in Filmen wie Braveheart oder Herr der Ringe sein; weniger aufgrund der Menge an Gegnern, sondern wegen der detailierten Gewalt-Darstellung. Blut spritzt und und es wird unlieb auf Gegner eingeschlagen, z.B. in die Schulter. In Zwischensequenzen wird dem Spieler nochmal bewusst, was einem bei den Kämpfen und den Attentaten schon so hin und wieder durch den Kopf geht: dass nämlich die ganze Gewalt die stattfindet nicht gut ist und dass man einfach nur benutzt wird, um Ziele die nicht die eigenen sind, zu erreichen. Bei mir gab es einige Momente, die das Spiel selbst somit in Frage gestellt hat, was mich jedoch nicht davon abhielt aufzuhören. Die großen Attentate werden durch kurze Filmsequenzen unterbrochen und verlieren dadurch an Brutalität. Gameparents-Fazit: Assassin's Creed ist eine Geschichtsstunde, und selten waren diese so aufregend und unterhaltend, wobei man am Ende garnicht weiß was jetzt Historischer Hintergrund ist und was dazu erfunden wurde. Auch eine Lektion in Gewalt gibt’s dazu, wobei sich hier das Spiel selbst zu wenig ernst nimmt und die Spielgewalt von den Entwicklern anscheinend übersehen wurde. Für mich ist Assassin's Creed sicherlich eines der besten Spiele überhaupt, wenn auch etwas zu viel Blut. Pegi :18, USK:16 ? Das sieht man bei ungeschnittenen Spielen selten (bisher gibt es keine Bestätigung dafür, dass Assassin's Creed für den Deutschen Markt geschnitten wurde). Was die USK dazu bewogen haben könnte das Spiel ab 16 frei zu geben ist, dass das Spiel dem Spieler generell die Möglichkeit bietet, den blutigen Kämpfen aus dem Weg zu gehen, was jedoch auch nicht immer möglich ist. Möchte man die Nebenaufträge erledigen, wird es aber auch schon früher zu blutigen Kämpfen kommen.
Daher die Empfehlung von Gameparents: Schauen sie sich das Spiel als Elternteil an und entscheiden sie selbst ob ihnen die Gewaltdarstellung zu deftig ist. Generelle Einschätzung: Keine Jugendfreigabe, da das Spiel zeitweise Aggressionsgefühle provoziert. Betrunkene, die den Spieler durch Schuppsen aus der Laufbahn werfen oder durch Bettlerinnen die den Weg versperren erregen zu Gewalthandlungen, auch wenn man dafür mit kurzzeitigem Energieverlust bestraft wird, so befriedigt eigentlich nur das Töten dieser sonst wehrlosen Figuren das innere Aggressionsempfinden.
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