Review: Tom Clancy´s Splinter Cell Double Agent PDF Drucken E-Mail
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SchwachPerfekt 
Dienstag, den 13. Februar 2007 um 15:59 Uhr

 

Spieltitel: Tom Clancy’s Splinter Cell Double Agent

Genre:  Stealth-Action

Publisher: Ubisoft

Entwickler: Ubisoft Montreal / Ubisoft Shanghai

System: PC, XBOX 360, XBOX, PS 3, PS 2, Nintendo Wii, Gamecube

USK-Einstufung: ab 16 Jahren (USK 16)

Gameparents-Einschätzung:  ab 16 Jahren geeignet

 

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Die deutsche Verkaufsverpackung von Splinter Cell: Double Agent
 

Thema/Inhalt:

Bereits zum vierten Mal muss Sam Fischer,  Spezial Agent der US-Behörde NSA, sein können im Kampf gegen den Terrorismus unter Beweis stellen. Doch diesmal ist alles anders. Nach einem schrecklichen Autounfall stirbt Sam´s Tochter, er verliert die einzige Person die ihm jemals etwas bedeutet hat. Doch Sam hat keine Zeit zu trauern, denn eine neue Terrororganisation namens „Brown´s Army“ hat auf amerikanischen Boden Fuß gefasst und ist in Händen von Nuklearwaffen. Die einzige Chance diese Bedrohung aufzuhalten ist Sam als Verbindungs-Mann einzuschleusen. Es beginnt ein heikler Kampf zwischen „Gut“ und „Böse“, als auch Ihrem Gewissen und Ihrer Überzeugung. Denn fortan muss Sam ,alias Doppel-Agent, Aufträge beider Organisationen erfüllen, ohne seine Deckung zu verlieren.

 

Atmosphäre:

Die Atmosphäre im Spiel ist konstant hoch. Ständig schleicht, rennt, springt, taucht und schwimmt Sam von einem Punkt zum anderen, in der Hoffnung nicht erwischt zu werden. Das wird dem Spieler mehr als Filmreif inszeniert. Sei es an und in einem Hochhaus in Peking in der Silvesternacht, auf einem russischen Frachter der im Packeis eingeschlossen ist, einem von der mexikanischen Küstenwache besetzen Kreuzfahrtschiff in der Karibik oder im vom Bürgerkrieg befallenen Kinshasa. Nicht zu vergessen die Missionen im Hauptquartier der Terroristen, die sich als sehr vielfältig gestalten.

Die besonderen Highlights im Spiel sind aber die Entscheidungen die der Spieler selber treffen muss. Soll man sich zugunsten der Terroristen entscheiden, um die Deckung nicht zu verlieren oder soll man brav den Befehlen des eigentlichen Vorgesetzten befolgen, was einem aber in Erklärungsschwiriegkeiten seitens der Terroristen bringt. Denn jede getroffene Entscheidung bringt Konsequenzen mit sich, die Sie in der nächsten Mission ausbügeln dürfen. Etwa das Versagen eines Sprengsatzes, den Sie auslösen mussten, einer Mitarbeiterin anhängen.

Die vielen unzähligen Tools eines Geheimagenten erhöhen zu dem die Langzeitmotivation. Lobenswert: Je nach Engagement in den einzelnen Missionen erhält man von den Organisationen neue Ausrüstung.


Multiplayer-Modus:

Die Splinter Cell Reihe ist nicht nur für Hervorragende Einzelspielererlebnisse bekannt, sondern seit ihrem 2. Teil auch für einen sehr innovativen Mehrspielermodus. Der jetzige Teil wirkt im Mulitplayer Part noch ausgewogener. Für die bis zu 8 Personen die in zwei Teams gegeneinander spielen, ist es unter anderem Aufgabe, Daten des anderen Teams von Servern zu klauen, während dass gegnerische Team die Aufgabe hat, dies zu verhindern.

 
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Spielszene aus Splinter Cell: Double Agent. Bild: GameStar.de


Gewaltdarstellung:

Splinter Cell Double Agent kommt daher wie ein guter Actionfilm, wo man das Ende kaum abwarten kann. Doch mit gut meint man sicher nicht nur einfach Feuergefechte, in dem man Horden von Gegnern umlegen soll. Denn hier ist weit gefehlt. In einigen Missionen darf Sam keinen einzigen Schuss auf eine der unzähligen Wachen richten. Hier ist eher logisches Vorgehen mit Verstand gefragt. Zur Verfügung steht Sam das mordernste Equipment was es jetzt und in naher Zukunft geben wird.

Doch wenn es hart auf hart kommt greift Sam auch zu tödlichen Mitteln. Immer dabei hat er ein Kampfmesser, wenn es die Missionen erlauben eine schallgedämpfte Handfeuerwaffe und ein halbautomatisches Kampfgewehr mit Granatenaufsatz für verschiedene Typen. Viel aushalten tut Sam aber selbst nicht, nach wenigen Gewehrsalven geht er zu Boden und der Level muss am letzten Speicherpunkt neu gestartet werden.

Der Einsatz von Waffen wird realistisch dargestellt. Getroffene Gegner gehen abhängig von Ihrer Verletzung zu Boden. Die Gewaltdarstellung hält sich jedoch in Grenzen, weder fließt Blut noch werden Gliedmaßen abgetrennt.

Lobenswert: Je weniger Einheit man tödlich verletzt, desto besser schneidet man einzelne Levels ab. Dies wiederum schaltet neue Gegenstände frei, die hilfreich für den späteren Spielverlauf sein könnten.

 

Gameparents-Fazit:

Splinter Cell Double Agent liegt mit seiner Gewaltdarstellung genau in der goldenen Mitte, weshalb eine Einstufung ab 16 Jahren geeignet ist.

Anspruchsvollere Spieler werden mit dem gestellten Schwierigkeitsgrad sich vielleicht unterfordert fühlen, da die Rätsel keinen all zu hohen Anspruch stellen. Auch die Spielzeit hält sich insgesamt etwas kurz, dafür wird einem spannende Actionkost bis zum Ende geboten, ganz im Stile von etwa „24“ oder „Mission Impossible“.

Leider enthält die getestete Xbox360 und PC Version, gegenüber ihren Pedanten  Playstation 2, Xbox und Gamcube, sowie Nintendo Wii erhebliche Storylücken, weshalb viele Fragen offen bleiben. Auch die angekündigten Missionen mit Partnern die einem zur Seite stehen, entfallen auf der PC und Xbox360 Variante. Schade, das hätte man besser machen können.

Dafür bieten die PC und Xbox360 Version die beste Grafik, welche an einigen Stellen atemberaubend aussieht und die Atmosphäre noch ein Stück nach oben schraubt. Auch die Levels sind besser Designt. So gibt es auf der PC und Xbox360 Version auch Missionen bei Tag, auf den alten Konsolen nur bei Nacht.

 

Urteil:

Bisher bester Teil der Reihe. Man hätte sich ein bisschen mehr Mühe für die PC und Xbox360 Variante geben können. Aber insgesamt ein wirkliches „gutes“ Spiel.

 
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