StarCraft II: Wings of Liberty PDF Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 22. Dezember 2010 um 00:00 Uhr
altSpieltitel: StarCraft II: Wings of Liberty
Entwickler: Blizzard Entertainment
Genre: Echtzeit-Strategie
Systeme: Windows und Mac
USK: alt

Kurzbeschreibung


Story:

Im ersten von drei Teilen der epischen Geschichte steuert man Jim Raynor, der den Spielern der früheren Starcraftspiele noch bekannt sein sollte. Vier Jahre nach den Vorkommnissen aus dem Addon Broodwar, erfährt man nun wie es weitergeht im Kampf gegen alte und neue Feinde. Durchzogen von Intrigen und Wendungen treiben unterschiedliche Missionen die Geschichte voran. Auch Raynors ehemalige Geliebte, die seit dem Addon als Königin der Klingen die Zergs anführt, sowie viele alte Bekannte tauchen erneut in der Geschichte auf. Die Verbündeten auf Raynors Seite verfolgen ihre eigenen Ziele, die nicht unbedingt immer sofort erkennbar sind, bis dass am Ende die unterschiedlichen Ziele aufgedeckt und manche Geheimnisse gelüftet werden. Mit dem verdienten Geld aus den einzelnen Missionen werden die eigenen Streitkräfte aufgerüstet und man bekommt immer neue Einheiten dazu.


Gameplay:

Zunächst sei gesagt, dass man bei Wings of Liberty in der Kampagne nur die Terraner spielen kann und hier auch Einheiten, die es im Multiplayer nicht gibt. Im Multiplayer sind alle drei Rassen spielbar.
Das Gameplay ist wie in allen Echtzeitstrategiespielen (RTS) immer von Ressourcenverwaltung, Basisbau und dem Führen von Schlachten geprägt. Hierzu dienen die unterschiedlichen Einheiten und Gebäude, die durch die Rohstoffe, Mineralien und Vespingas, gebaut werden können. Ein gutes Micomanagement ist bei einem RTS sehr wichtig. um bei Schlachten die Oberhand zu behalten und seine Basis schnell aufzubauen. Es gibt drei spielbare Rassen: Die Terraner, Zerg und Protoss. Die Terraner sind Menschen, die auf Ihre Maschinen-Technologie, wie Panzer und Raumschiffe, setzen. Die Zerg sind eine außerirdische Rasse, die eine vollkommen biologische Technologie einsetzen. Hier werden Einheiten ausgebrütet und Gebäude wachsen. Die Protos sind ein hochentwickeltes, außerirdisches Volk, das ihre Gebäude heranwarped (ranbeamt) und dort dann die Einheiten produziert. Die Zerg haben eher schwache Einheiten, die dafür billig zu bauen sind und daher meist in Massen auftreten. Bei den Terranern hält es sich die Waage und die Protoss besitzen eher starke und teure Einheiten.

Grafik:

Die Grafik ist gut und sehr passend für das Spiel. Die verschiedenen Karten, auf denen man spielt, werden sehr detalliert dargestellt und die Videosequenzen sind sehr gut gemacht.

Gewaltdarstellung:

Die einzelnen Einheiten kämpfen gegeneinander, aber man sieht kein Blut oder irgendwelche abgetrennten Körperteile.
Die Einheiten verschwinden auch schnell nach ihrem Tod.

Fazit:

Die Alterseinstufung ist gut gewählt, da der Gewaltgrad niedrig ist. Für eine Freigabe ab 6 sieht die Rasse der Zerg da vielleicht auch ein wenig zu gruselig aus.

Weiterführende Links:
Wikipedia
offizielle Webseite

Persönliche Meinung


Für mich persönlich ist die Alterseinstufung ab 12 auch richtig, da doch ein sehr hoher Komplexitätsgrad vorliegt.

Ich persönlich finde das Spiel klasse. Es ist ein richtig gutes Echtzeitstrategiespiel. Die Singleplayerkampagne ist wirklich interessant und es wird eine nette Geschichte erzählt, auch wenn man nur die Terraner spielen kann. Die Videosequenzen nach jeder Mission tragen dazu einen großen Teil bei. Auch die Entscheidungen, die man zwischendurch treffen muss, welche Mission man jetzt spielen möchte, sind nett. Der Multiplayer-Modus ist gut gemacht, über das neue Battle.net können schnell Spieler gefunden werden. Da es ein Ligasystem gibt, bekommt man auch meist recht gleichwertige Spieler und muss sich nicht mit Spielern rumärgern, die viel schlechter oder viel besser sind als man selbst. Es gibt auch die Möglichkeit mit Freunden zusammen Eigene-Spiele oder Coop-Spiele zu spielen.
Durch das Erfolgssystem, das im Spiel eingebaut ist, probiert man auch mal Sachen aus, die man vielleicht sonst nicht spielen würde, um die Erfolgspunkte einzusacken.

Die Langzeitmotivation ist auch gegeben, da man die Kampagne bestimmt zweimal durchspielt, weil man im Spiel Entscheidungen treffen muss und man die andere Mission dann beim zweiten mal spielen erst spielt. Der Multiplayer macht auch echt Spaß und jede Schlacht ist dort anders. Auch die Jagd nach den Erfolgen oder das Spielen von Funmaps füllt so manche Abende.

Da die Steuerung doch recht komplex ist, ist das Spiel nicht gerade für Computer/Spieleanfänger geeignet. Aber duch die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade und ein gutes Tutorial kommt man mit etwas Übung doch recht gut klar.


 
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