Runes of Magic PDF Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 13. Mai 2009 um 11:39 Uhr

ImageSpieltitel: Runes of Magic
Publisher:
Frogster Interactive
Entwickler: Runewaker
Genre: MMORPG (Onlinerollenspiel)
Systeme:
PC
USK:
Jugendfreigabe ab 12

Kurzbeschreibung

Story

In RoM schlüpft der Spieler in eine Figur in der Fantasiewelt Taborea. Dort wurde das Böse erweckt und bedroht die bis dahin heile Welt. Es ist die Zeit der Helden. Mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten in Kampf und Magie treten sie an, die Welt zu retten.

Gameplay

Runes of Magic ist ein Onlinerollenspiel (MMORPG) in der Art von World of Warcraft (WoW). Somit gibt es kein eigentliches Spielende. Der Spieler bekommt von Nichtspielercharakteren (NPC) Aufgaben (Quests), durch deren Erfüllung er Erfahrungs- und Talentpunkte erhält. Beim Erreichen einer bestimmten Summe steigt der Spieler mit seiner Figur im Level auf, kann Talentpunkte auf unterschiedliche Fähigkeiten verteilen und sich so in eine bestimmte Richtung entwickeln.

Die Klassenliste ist für ein Fantasyrollenspiel Normalkost. So gibt es Krieger, Magier, Kundschafter und weitere. Das Besondere an RoM ist jedoch das duale Klassensystem. Das heißt, nach Erreichen des zehnten Levels für die zuerst gewählte Klasse kann der Spieler eine zweite Klasse hinzunehmen. Die hierdurch möglichen Kombinationen von Klassen und Fähigkeiten sorgen für einen zusätzlichen Anreiz.

Grafik

Die Grafik ist nicht auf dem Stand der heutigen Technik, aber schon recht gut. Die Welt wirkt lebendig und die Grafik unterstreicht , dass das Spiel in einer Fantasiewelt spielt.

Die Atmosphäre ist durch die mittelalterliche Fantasywelt geprägt. Es gibt die verschiedensten Regionen von Wäldern und Ebenen bis hin zu Gebirgen. Auch die großen Städte wie Varanas und so manche Höhlen und Grüfte tragen zu einer stimmigen Atmosphäre bei. Die Welt ist liebevoll gestaltet und man fühlt sich schnell in diese Welt hineinversetzt.

Gefahr Suchtpotenzial

Runes of Magic basiert auf demselben bewährten Prinzip, auf dem viele Computer-Rollenspiele aufbauen: Der Charakter des Spielers wird durch seine investierte Spielzeit immer stärker. Es gibt immer neue und bessere Gegenstände zu finden, dadurch hat man nie „alles erreicht“ – es gibt immer noch einen Gegenstand, der noch seltener ist – und den man nicht hat. Dieses Spielprinzip, welches den am längsten „intensiv“ Spielenden belohnt, hat nach gängiger Meinung hohes Suchtpotenzial. (Mehr Informationen siehe Links am Ende)

Gewaltdarstellung

Das Spiel ist mit "freigegeben ab 12 Jahren" richtig eingestuft. Es gibt viele Kämpfe, jedoch nicht sehr explizit, was Gewalttätigkeiten angeht. Man sieht zwar wie die Spielfigur auf den Gegner schlägt, jedoch keine Veränderung am Gegner wie abgetrennte Körperteile oder blutende Wunden. Auch die doch recht bunte Grafik schwächt der Effekt „Tötens“ ab. Da viele Kämpfe auch mit Zaubersprüchen ausgetragen werden und diese durch bunte Grafikanimationen dargestellt werden wirkt das Spiel doch recht harmlos. Wenn die Lebenspunkte des Gegners auf 0 fallen, geht er zum Beispiel einfach zu Boden oder löst sich in Luft auf.


Kosten

Um RoM spielen zu können, muss man nichts bezahlen. Es ist ein kostenloses Spiel, das man sich auf der Herstellerseite runterladen kann. Es gibt aber auch die Kaufversion für rund 10 Euro, die noch einige kleine Extras mitliefert. Man kann im Spiel Gegenstände und andere Sachen für echtes Geld im sogenannten Itemshop erwerben. Dies ist aber kein Muss.

Fazit

Ein schönes Spiel für alle Fans von Onlinerollenspielen! Da es auch noch kostenlos ist eine gute Alternative zu den kostenpflichtigen Onlinerollenspielen.

Weitere Informationen

Offizielle Rom-Seite

Wikipedia Artikel über Runes of Magic

Wikipedia Artikel Computerspielsucht

Detailbeschreibung und persönliche Meinung

Persönliche Meinung von Rainer Schmidt

RoM ist mein erstes Onlinerollenspiel, das ich intensiver gespielt habe. Zuvor hatte ich kurz bei Guild Wars reingeschnuppert, was mich aber nicht sonderlich fesselte.

Was mich bei RoM gelockt hatte war, dass man es kostenlos spielen konnte. Und zwar komplett von Anfang an. Die Entscheidung, ob man für virtuelle Produkte aus dem Itemshop Geld ausgeben möchte oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen.

Für mich ist es ein Spiel für Zwischendurch. Es macht Spaß, vor allem wenn man mit Freunden gemeinsam gegen starke Gegner vorgeht und hier auch noch eine gewissen Taktik eine Rolle spielt. Trotzdem werde ich nur ab und an in die Welt von RoM eintauchen. Es ist für mich ein Pausenfüller.

Aber ich werde dieser Welt nie vollständig den Rücken kehren. Ich reise gerne in unregelmäßigen Abständen zurück in die idyllischen Landschaften, die mit ihren unterschiedlichsten Abenteuern auf mich warten.


Persönliche Meinung von Tim Dreiplatz

Dieses Spiel ist richtig eingestuft, es besteht aber eine hohe Suchtgefahr. Ich finde aber auch, dass dieses Spiel das Miteinander sehr fördern kann, da man sich meist schnell einer Gilde anschließt, dort dann neue Freunde findet und zusammenhalten muss, um die großen Abenteuer zu bestehen.

RoM ist ein nettes und gut gemachtes Onlinerollenspiel, es kommt zwar nicht an den Markführer WoW ran, ich glaube aber, das darf man auch nicht erwarten. Es ist kostenlos und hat einen erheblichen Erfahrungsrückstand gegenüber Spielen, die schon weit länger am Markt sind. Ich halte es trotzdem für sehr gelungen und aufgrund fehlender monatlicher Gebühren für eine sehr gute Alternative. RoM konnte mich jedoch nicht so fesseln wie WoW.

Es ist trotzdem immer wieder schön, in die Fantasiewelt einzutauchen und mit Freunden ein bisschen zu zocken.

Screenshots

Questgeber erkennt man an den Ausrufezeichen über den Köpfen

Questgeber erkennt man an den Ausrufezeichen über den Köpfen

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Außerhalb der Stadt gibt es Fachwerkhäuser in idyllischen Landschaften

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Das eindrucksvolle Stadttor der Hauptstadt

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Logar ist der erste größere Ort nach dem Startgebiet. Hier erhält man zudem sein eigenes Haus.

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Das Haus kann man mit Möbel einrichten. Die bekommt man durch Spielgold oder durch Diamanten, die man gegen echtes Geld kaufen kann.

 
Diskutieren (3 Posts)
Exiduus
Aw: Runes of Magic
Mar 03 2011 19:24:01
Runes of magic spiele ich seit 2 jahren, bin erwachsener, habe mittlerweile 500€uro für das spiel account ausgegeben. Ich wollte vor 2 jahren das spiel nur in 1 woche durchzocken, mittlerweile versuche ich nächstes jahr davon loszukommen.

Ich mag brutale egoshooter ab 18 jahre, bin ja erwachsener, finde ich besser, als runes of magic, das ab 12jahre freigegeben ist.

Nach Kriminalprofessor Dr Pfeifer sollte Runes of magic auch für erwachsene abgeschafft werden, da die USK eine kinderfreundliches spiel nicht abschafft aufgrund des hohen Suchtpotenzial, spiele ich dieses kinderspiel 6-8h am tag. instanzenlaufen und so... total cool ....

Ich finde die USK abartig, da sie computerspiele als kunstgut einstuft mit sinn, dass inhalt als entartete kunst angesehen wird sprich zensiert oder die industrie freiwillig schneidet, damit sie durch die usk kommt, von gameparents halte ich auch nichts, da die eltern keine verwaltung über games und content haben sollten, sondern was ihre schützling im realen leben machen sollen und nicht was sie in der virtuellen realität sehen ..
#6529
Aw: Runes of Magic
Mar 04 2011 08:35:33
Exiduus schrieb:
Runes of magic spiele ich seit 2 jahren, bin erwachsener, habe mittlerweile 500€uro für das spiel account ausgegeben. Ich wollte vor 2 jahren das spiel nur in 1 woche durchzocken, mittlerweile versuche ich nächstes jahr davon loszukommen.

Ich mag brutale egoshooter ab 18 jahre, bin ja erwachsener, finde ich besser, als runes of magic, das ab 12jahre freigegeben ist.

Nach Kriminalprofessor Dr Pfeifer sollte Runes of magic auch für erwachsene abgeschafft werden, da die USK eine kinderfreundliches spiel nicht abschafft aufgrund des hohen Suchtpotenzial, spiele ich dieses kinderspiel 6-8h am tag. instanzenlaufen und so... total cool ....

Ich finde die USK abartig, da sie computerspiele als kunstgut einstuft mit sinn, dass inhalt als entartete kunst angesehen wird sprich zensiert oder die industrie freiwillig schneidet, damit sie durch die usk kommt, von gameparents halte ich auch nichts, da die eltern keine verwaltung über games und content haben sollten, sondern was ihre schützling im realen leben machen sollen und nicht was sie in der virtuellen realität sehen ..


Hallo Exiduus,

vielen Dank für Ihren Beitrag.

Wir sehen durchaus die Verantwortung der Eltern für ihre Kinder auch im virtuellen Leben. Denn genau wie im realen Leben gibt es in den virtuellen Welten, zu denen mittlerweile ja nicht nur alleine die Computerspiele gehören, eine Reihe von Gefahren.

Wenn die Eltern nicht dafür verantwortlich sein sollen ihre Kinder im vernünftigen Umgang mit diesen Medien zu unterstützen und zu begleiten, dann übernimmt die Rolle der Staat. Dieser macht das dann mit Sperren und Verboten und das ist nicht in unserem Sinne und kann auch nicht im Sinne der Gesellschaft sein.

Ihre Ausführungen zeigen deutlich, dass Sie nicht verstanden haben um was es uns von GameParents.de e.V. geht. Wir sind nicht gegen Spiele, im Gegenteil. Ich selber bin ein begeisterter Actionspieler und spiele regelmäßig vor allem Titel mit einer Freigabe "ab 18".

Falls Sie sich intensiver mit unserer Arbeit auseinandersetzen möchten, stehen wir für weitere Auskünfte gerne bereit.

VG

Rainer Schmidt
#6535
Einfach nur ein Zocker
Aw: Runes of Magic
Jan 12 2012 20:21:54
Ich spiele das spiel seit ca. 2 Jahren. Bin sehr zufrieden damit, da es grundsätzlich gratis ist.
Bei World of Warcraft hat man z.B 13 € pro "Monat" zu zahlen - was einen dazu antreibt öfter zu spielen, da man ja bezahlt hat. Bei RoM kann man mal getrost ´ne längere Pause machen. Die einzigen kosten sind vielleicht sich ein Reittier für das Spiel zu kaufen - die Strecken, die man zurücklegt sind "zu Fuss" einfach zu lang.... . Das war es dann auch schon:). Der eigentliche Reiz ist und bleibt in einer Gruppe zu spielen, da schließe ich meinen Vorrednern an.

Aber da so eine Sache sich von "gratis" nicht finanziert, sollte jedem wohl klar sein, dass das Bestreben des Anbieters ist Spieler zu binden und hier und da doch an ihm zu verdienen:

Je weiter man im Spiel kommt (durch Stufenanstieg des Avatars) ist man geneigt doch Geld zu investieren.
Das muss man nicht, aber gänzlich darauf zu verzichten hieße, dass das Spiel sich seeehr lange hinziehen wird, was ermündend ist. Das heisst wiederum, dass man sich damit zeitl. länger damit beschäftigen muss um erfolgreich zu sein...ob das bevorzugt im Sinne der Eltern ist möchte ich bezweifeln. Eltern können da ja ab und an was spendieren...solange das im verhältnis zu den kostenpflichtigen Spielen günstig bleibt.
Meine Ausgaben belaufen sich seitdem ich spiele auf 30 € (inklusive dem Reittier), aber dafür hab ich auch mehr Zeit investiert als ein unregelmäßig zahlender Spieler (ach ja, mein Avatar hat Level 67/65 (es gibt 2 Klassen). Das momentane Höchstlevel ist 70!). World of Warcraft z. b. hätte mich im gleichen Zeitraum 312 € gekostet. Ich bin überzeugt, dass man mit 80 € bis zum Endlevel zügig vorankommt.
Das Schöne ist, dass man bis Level 55 (!) ohne Geldeinsatz (bis auf Reittier) vorankommt, ja sogar zu empfehlen wäre. Erst ab dann wird das Spiel richtig interessant bzw. hat man bis dahin Zeit genug festzustellen, ob das Spiel einem gefällt. Es soll Spieler geben, die seeehr viel Geld reinstecken, aber da muss man als Elternteil einfach seinen Pflichten nachkommen und sowas nicht aus den Augen lassen;).

Ob das Spiel suchterzeugend ist, ist seeehr relativ. Ich habe schon immer gerne gespielt (PC/Video-Spiele) und wenn mir was gefällt kann ich (leider;)) sehr gut darin abtauchen.
FSK 12 finde ich angemessen: Gut und Böse sind klar abgesteckt, auf brutale schlachtszenen wird verzichtet bzw. sind keine vorhanden. Da sind die Simpsons bedenklicher;).

Das einzige wo ich als Elternteil bedenken hätte, ist das sogenannte "Plussen" von Ausrüstung. Damit sollen wie gesagt Ausrüstungen aufgewertet werden (von +1 bis +16). Da z. Zt man damit aber auch einen Mißerfolg erleben kann, kann wieder abgewertet werden (z.B. von +4 wieder auf +1 sinken). Diese Aufwertung erfolgt in der Regel mit sogenannten "Aufwertungssteinen". die man für Geld einkauft. Es ist nat. auch im Spiel an diese Steine zu kommen, lediglich der Zeitaufwand ist imens und steht nicht in Relation. Bedenklich finde ich es deswegen, da man sich damit nach dem Zufallsprinzip seine Ausrüstung schlechter machen kann, d.h. es wird zum Glückspiel. In Anbetracht dessen, dass man dafür Geld ausgibt bei Kindern sehr bedenklich. Die gute Nachricht: Man muss nicht seine Ausrüstung dermaßen aufwerten: Das Spiel funktioniert auch ohne bzw. gibt es auch andere Aufwertungsmöglichkeiten.

Fazit: Ein gratis Spiel MUSS sich von irgendwas finanzieren bzw. sorgen die zahlenden Spieler dafür, dass das Spiel überhaupt kostenfrei angeboten werden kann. Eltern bleiben also von ihrer Aufsichtspflicht nicht enthoben;). Und wenn man ein wenig aufpasst hat man ein Spiel für praktisch umsonst was mit den kostenpflichtigen OHNE PROBLEME konkurieren kann.

Hoffe das war für aussenstehende ein wenig hilfreich.
#7155

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