| Portal |
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| Freitag, den 18. April 2008 um 12:29 Uhr | ||||
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Spieltitel: Portal Publisher: Electronic Arts/Valve Entwickler: Valve Genre: Knobelspiel Systeme: PC USK: Jugendfreigabe ab 12
KurzbeschreibungStory: Das ungewöhnliche Knobelspiel führt den Spieler als ein Versuchsobjekt durch verschiedene Testräume. Diese durchläuft er, wie in einem Shooter, in der Egoperspektive. Das Ziel in einer solchen Testkammer ist es immer den Ausgang zu erreichen. Hierzu kann der Spieler mit einer sogenannten Portalkanone Durchgänge schaffen, durch die er selbst, oder andere Objekte lenken kann. Hierbei ist oft ein um die Ecke denken gefragt. Das ganze wird von einer zynischen Computerstimme kommentiert. Nach der letzten Testkammer beginnt der Kampf ums überleben und gegen den Computer. Grafik: Das Spiel fängt die Stimmung eines Laborkomplexes perfekt ein. Wenn man schonmal wissen wollte, wie sich eine Laborratte fühlt, dann ist dies nun die Möglichkeit dazu. Gewaltdarstellungen gibt es keine. Die Grafike spart mit aufwändingen Effekten und konzentriert sich auf die Darstellung der Aufgaben. Fazit: Portal zeigt das aus der Egoperspektive nicht nur geballert werden kann. Die Art und Weise wie hier der Schwierigkeitsgrad nach und nach angehoben wird sorgt für eine ständig anhaltende Motivation. Vermutlich waren es die Kommentare der leicht durchgeknallten Computerdame, die dem Spiel zu einer Freigabe ab 12 verholfen haben, oder die automatischen Geschütze, die es in einigen Kammern zu überlisten gilt. Wenn sich die Eltern mit ihren Kindern zusammen durch die Kammern rätseln, dürfte dieses Spiel auch für jüngere Kinder ein Spaß sein. Detailbeschreibung und persönliche MeinungDie Story bei Portal bietet noch ein bischen mehr. Denn im Laufe des Spiels findet man Hinweise von vorherigen Testkandidaten, die darauf hinweisen das man selber in höchster Gefahr ist. Zudem scheint der Computer ein ziemliches, emotionales Problem zu haben. Wenn man die erste Testkammer betritt, die mit automatischen Geschützen ausgestattet ist, wird man am eigenen Leib erfahren das es eigentlich darum geht, die Kammern nicht zu bestehen. Daran ändert auch nichts die Tatsache, das die Geschütze sich nach dem Beschuß entschuldigen und beteuern, das es nicht persönlich gemeint ist. Aber all dies ist nebensächlich unterstützt aber die grandiose Atmosphäre des Spiels. Doch steht ganz klar das ausarbeiten eines Weges im Vordergrund. Sehr schnell erkennt man, an welchen Stellen man Portale setzen kann und wo nicht. Doch wenn es erstemal darum geht, weit auseinanderliegende Orte mit Portalen zu verbinden um eine Energiekugel in einen Schalter zu platzieren und dabei unter Zeitdruck einen anderen Schalter zu betätigen, der eine Tür öffnet, damit die Kugel ihr Ziel auch erreicht, entfaltet Portal sein volles Potential. Wer gerne um die Ecke herumdenkt, das ganze stellenweise auch unter Zeitdruck, ist auf jeden Fall bei Portal gut aufgehoben. Selbst zusammen mit anderen macht Portal Spaß. Ich hab mit meinen Kindern vor dem PC gesessen und wir haben gemeinsam den optimalen Weg zum Ziel gesucht. Portal ist sicherlich ein Experiment. Das erklärt die kurze Spielzeit. Doch neue Karten kommen von Hobbybastlern und auch vom Hersteller selber. Zudem sorgt ein Auszeichnungssystem dafür, das die Motivation auch beim wiederholtem Durchspielen hochgehalten wird.
Screenshots
In diesem kleinen Raum beginnt alles. Eine typische Portalaufgabe: Durch die Felder kann man keine Portale setzen und auch keine Gegenstände transportieren. Nur die Energiekugeln kommen durch.
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