Spectrobes 2 - Jenseits der Portale PDF Drucken E-Mail
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Mittwoch, den 21. Januar 2009 um 14:57 Uhr
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Spieltitel
: Spectrobes 2 - Jenseits der Portale
Entwickler: Disney
Genre: Action-Rollenspiel
Systeme: Nintendo DS
USK: 6 Jahre

Hinweis: Dieser Review wurde als Gastbeitrag erstellt. Wir bedanken uns recht herzlich für diesen gelungenen Beitrag und hoffen, dass hierdurch noch andere ermutigt werden, ihre Erfahrungen niederzuschreiben und einzusenden.



Kurzbeschreibung


Spiel: Der Vorgänger des Titels gehörte wohl zu den erfolgreichsten Spielen 2007 für Kinder auf dem Nintendo DS. Und auch das Ende 2008 erschienene Spectrobes 2 - Jenseits der Portale scheint wieder ein richtiger Erfolg zu werden.

Bei Spectrobes handelt es sich um ein Monstersammel- bzw. Kampfspiel, das ein bisschen mit Pokemon vergleichbar ist. Die Hauptfiguren Jena und Rallen müssen auf diversen Planenten nach den sogenannten Spectrobes (kleinen Monstern, die dann auf der Reise dabei bleiben) suchen und diese trainieren bzw. im Kampf gegen die Bösewichte des Spiels einsetzen - die sogenannten Krawl, die das Planetensystem angegriffen haben.
Das Spiel ist vom Genre her ein sogenanntes Rollenspiel, das aber mit vielen Action-Elementen versehen wurde und sich vor allem an Kinder richtet - es ist einfach im Spielablauf, aber doch sehr komplex, weil das Sammeln und Training aller im Spiel enthaltener Kreaturen (es sind wohl über 100) sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

Grafik:
Die Grafik ist sehr bunt und sehr beeindruckend. Auf dem Nintendo DS habe ich bisher noch kein Spiel gesehen, dass so detailliert und eindrucksvoll aussah. Vom Look her erinnert es an moderne japanische Animeserien, die ja auch bei Kindern besonders populär sind. Die Spectrobes sind unterschiedlich gestaltet und wirken sehr gut designt.

Gameplay:
Man bereist die Planetensysteme, sucht Spectrobes und kämpft. Dazwischen entfaltet sich die Story des Games, die eigentlich ganz gut gemacht und integriert wurde, so dass man nicht nur stupide die Tätigkeiten ausführt. Die Steuerung ist angehm einfach, oft muss man auch den Bewegungssensor nutzen oder in das Mikrophon pusten, so dass man bei dem Spiel nicht nur still rumsitzt.

Atmosphäre:
Die Handlung wirkt gut durchdacht, die Atmosphäre ist auch schon mal angespannt bis spannend, so dass das Spiel eher für Kinder ab frühestens 8 Jahren geeignet sein dürfte, auch wenn jüngere Spieler mit Begleitung der Eltern einen Blick riskieren können. Ein bisschen Lesen sollte der Spieler aber evtl. schon können, ansonsten muss man ihm die Dialoge vorlesen.

Gewaltdarstellung:
In den Kämpfen zwischen den Monstern und den Gegnern kommt keine allzu brutale Gewaltdarstellung vor. Man darf es sich eher mit eine etwas realistischere Version von Super Mario vorstellen. Es sterben keine Figuren oder Charaktere, auch wenn sie den Kampf verlieren.

persönliche Meinung


Das Game ist für Kinder sehr gut geeignet - vor allem für Jungs, natürlich. Es scheint actionorientiert, aber nicht brutal, sondern sehr oft kommt es auf die Taktik bzw. die Kombination der richtigen Spectrobes miteinander an, um einen Kampf zu gewinnen, bloßes Draufhauen bringt also nichts - Nachdenken und kombinieren ist gefragt. Der Monstersammeleffekt kann natürlich die Gefahr bergen, dass man schnell ein bisschen süchtig nach dem Spiel wird, weil man alle Spectrobes finden und trainieren will. Hier sind die Eltern gefragt, die Spielzeit entsprechend zu begrenzen. Aber für Langzeitspaß ist wegen eben dieses Effekts auch gesorgt. So schnell wird man Spectrobes 2 - Jenseits der Portale nicht zu Ende spielen, was für Eltern den Vorteil hat, dass sie nicht gleich wieder ein neues Spiel kaufen müssen.

 
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