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Titel: We Love Katamari
Publisher: Namco
USK: Freigegeben für alle Altersklassen
Gameparents.de: Empfehlung: Für alle!
 Das Cover von We love Katamari Story: Man schlüpft in die Rolle eines kleinen Prinzen, der wieder eine gewisse Ordnung im Universum herstellen soll, da die Sterne vom Himmel verschwunden sind. Hauptaufgabe ist es, den Sternenhimmel wieder zum Leuchten zu bringen. Der König des Universums schickt also den kleinen Prinzen auf die Erde, um ihn sog. Katamaris (große Kugeln) rollen zu lassen, die er dann ins All schießt, wo sie zu leuchten beginnen. Spiel/Grafik: Hauptaufgabe des Spieles besteht darin, riesige Kugel zu rollen; die Handlungen dabei sind eher zweitrangig. Idee, Spieldesign und Soundtrack sind Ausnahmeerscheinungen der PS2 Spielelandschaft. Grell, bunt, verrückt so könnte man das Spiel insgesamt beschreiben. Nachdem man mit Leuten auf einer Wiesenumgebung gesprochen hat, erfährt man, warum man ausgerechnet bei ihnen den nächsten Katamari rollen soll. Mit verschiedenen Aufgaben ausgestattet begibt man sich in die verschiedenen Level und fängt an Katamaris zu rollen. Schon das erste richtige Level wird Hausfrauen und Eltern unordentlicher Kinder freuen, da man mit den Katamari-Rollen richtig Ordnung im Haushalt macht. Man rollt erst kleine Gegenstände, z.B. Büroklammern, Nägel oder Süßigkeiten auf, um dann größere Gegenstände aufsammeln zu können, z.B. Batterien, Videokassetten, Blumen, Fahrräder, Autoreifen, Kühe, ganze Autos, Häuser, Pyramiden, u.v.m.. Die Grafik ist sehr comicartig und abstrakt, auch die Figuren welche man mit der Zeit freispielt und auch benutzen kann, sehen sehr süß und komisch aus (obwohl sie ein bisschen an die Teletubbies erinnern). Kleines Manko des Spiels ist das permanente auf Zeit spielen und die anschließende Rüge des Königs des Universums, dass es ja ein netter Katamari sei aber eben nicht gut genug, egal wie gut man gespielt hat. Fairerweise spielt man aber auch Level frei mit weniger guten Ergebnissen. In vielen Internetforen wird geschrieben, dass das Spiel süchtig mache, was Gameparents aber eher als Lob und Ausdruck von Begeisterung für das Spiel sieht, als als wirklichen Suchtfaktor.  Je mehr man aufrollt, desto größer werden später die Sterne am Firmament Fazit: Auch wenn das Spiel auf den ersten Blick sehr kindlich wirkt, scheint es doch eher für ältere Spieler (auch Spielerinnen!) programmiert. Gesprochener Text ist nur Kauderwelsch und somit nur als Untertitel nachzuvollziehen. An We Love Katamari haben Eltern und Kinder gleichermaßen Spaß, besonders der Kooperationsmodus (zu zweit spielen) ist sehr zu empfehlen da man mit zwei Männchen an einer Kugel schieben kann, wozu einiges an Absprache und Koordination verlangt wird, was die Kommunikation mit Kindern sehr fördern kann. Auch ein ein Wettkugeln ist möglich, was auch den Wettkampfgeist, der bei Ego-Shootern so betont wird, aktiviert nur eben gewaltfrei.
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