Dark Messiah of Might and Magic (Demo) PDF Drucken E-Mail
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Dienstag, den 10. Oktober 2006 um 12:18 Uhr


Spieletitel: Dark Messiah of Might and Magic (Demo)


Publisher: Ubisoft

Entwickler: Arkane Studios

Genre: Action-Rollenspiel

USK: keine Jugendfreigabe



Story:
Da bisher nur die Demo erschienen ist, lässt sich über die Story noch nicht allzu viel sagen. Man spielt Sareth, den Schüler eines Magiers, der von seinem Meister ausgebildet und einem Freund zu Hilfe geschickt wird. Man bekommt die Aufgabe, nach dem Schädel der Schatten zu suchen um die Welt vor einer Armee von Dämonen zu schützen.

Grafik:
Obwohl Dark Messiah eher ein Rollenspiel ist, spielt es sich doch fast wie ein Ego-Shooter. Nur eben mit Schwert und Bogen an Stelle von Schusswaffen. Die Grafik von Dark Messiah basiert auf der aufgebohrten Source-Engine von Half-Life 2. Damit lassen sich sowohl die Umgebung, als auch Personen und Gegenstände sehr realistisch darstellen. Man ist in einer typischen Fantasy Welt unterwegs, also teils im Freien und teils in Dungeons. Auch die Gegner sind die im Genre üblichen. Also viele Orks, Goblins und Untote, aber auch menschliche Wächter und ähnliches.

Gewaltdarstellung:
Im Gegensatz zu Spielen wie Oblivion spart Dark Messiah nicht an Blut und Gewalt. Die Gegner fangen zum Beispiel an zu humpeln, wenn sie ein paarmal getroffen wurden, und das eigene Schwert ist nach einem Kampf voll mit Blut. Bei jedem Schlag mit dem Schwert spritzt es in alle Richtungen. Dazu gibt Dark Messiah dem Spieler viele Freiheiten. Zum Beispiel, auf einen Kampf zu verzichten und sich an allen Gegnern vorbei zu schleichen. Doch die wirkliche Vielfalt ergibt sich erst aus den unzähligen Möglichkeiten den Gegner zu töten. Dazu lässt sich nahezu immer die Physik ausnutzen. Sei es nun, wenn man einen Gegner durch einen Zaun in einen Abgrund, oder gegen ein Nagelbrett, tritt, ihn mit (brennenden) Fässern bewirft, oder die Plattform, auf der er steht, einstürzen lässt. Man kann sich aber natürlich auch seiner Waffen bedienen. Zum Beispiel wenn man sich von hinten anschleicht und dem Gegner mit einem Dolch die Kehle durchschneidet. Auf flüchtende Gegner kann man den Dolch sogar werfen. Außerdem gibt es da noch das Adrenalin. Das füllt sich beim Kampf langsam auf und erlaubt eine Spezialattacke. So kann der Spieler dann einen Gegner mit einem Schlag köpfen, ihn mit einem Feuerzauber in Brand setzen, mit einem Eiszauber einfrieren und zu Stücken treten, klein zaubern und mit dem Stiefel zerquetschen... Das waren nur ein paar der Möglichkeiten, die man als Spieler hat, es gibt noch viele weitere.

Fazit:
Ich persönlich freue mich, dass endlich ein Rollenspiel kommt, das abseits der ausgelatschten Superheldenballereien und Weltkriegsnachspielshootern, endlich die Möglichkeit gibt das Schwert zu schwingen und dies auch entsprechend realistisch darstellt. Aber das Spiel gehört definitiv nicht in Kinderhände! Die Einstufung der USK kann ich nach meinen Erfahrungen nur voll und ganz bestätigen.

 
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