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Obwohl Doom 3 nun schon seine Jährchen auf den Buckel hat ist es immer noch eine Referenz im First-Person-Shooter-Genre. Interessant wird Doom 3 jetzt, weil es seit kurzer Zeit zum Budgetpreis von € 10,- zu haben ist und damit auch den Geldbeutel eines Teenagers nicht sprengen würde.
Spieltitel: Doom 3 Publisher: Activision Deutschland GmbH Entwickler: id Software Genre: Ego-Shooter Systeme: PC, X-BOX Vorgänger: Doom, Doom 2 Add-On: Resurrection of Evil USK: Keine Jugendfreigabe (ab 18)  Die Verkaufsverpackung von Doom 3 Story: Bei Doom schlüpfen Sie in die Haut eines Space-Marines, dessen neues Aufgabengebiet in den Marslaboratorien eines großen Wirtschaftskonzerns liegt. Das Spiel startet mit Ihrem Landeanflug auf den Marsmond Phobos (griech. für Angst). Dort angekommen erhalten Sie eine kurze Einweisung, bevor Sie Ihre erste Aufgabe gestellt bekommen. Hier sollen Sie einen verschollenen Wissenschaftler auffinden. Sobald Sie den Vermissten gefunden haben, bricht im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los. Kreaturen strömen durch ein Portal in die Station und verwandeln einen Großteil des Personals in Zombies. Nun haben Sie die Aufgabe sich gegen diese Kreaturen durchzusetzen und letztendlich selbst das Portal zu durchschreiten, um die Menschheit zu retten. Hierbei können Sie auf das doomtypische Waffenarsenal zugreifen, von den Fäusten angefangen über die Schrotflinte und den Raketenwerfer bishin zur BFG (eine Art Plasmakanone). Rätseleinlagen beschränken sich rein aufs Schlüsselsuchen und sind vernachlässigbar. Grafik: Doom war zum Zeitpunkt seines Erscheinens die Grafikreferenz schlechthin und stellt immer noch hohe Anforderungen an den Rechner. Die Darstellungen sind bei hohen Detailgraden sehr realistisch, was vor allem die Gegner und die Dekoration der Räume mit Leichen bzw. deren Torsos betrifft. Die Gegner bestehen aus Zombies, das heißt Menschen, deren tödliche Verletzungen deutlich sichtbar sind, sowie Monster, die einem Albtraum entstiegen sein könnten. Das Spiel ist trotz Gammaeinstellung in weiten Teilen zu dunkel, was wohl für eine düstere Atmosphäre sorgen soll. Sound: Auch hier besitzt Doom alles was für dieses Genre typisch ist, unterschiedlichste Waffengeräusche, brüllende Monster und das Schlurfen und Stöhnen der Zombies. Mit der richtigen Anlage erfahren Sie sogar, aus welcher Richtung diese Geräusche kommen, was bei der Finsternis recht nützlich ist. Technik: Alle Ereignisse (Monsterangriff, einstürzende Treppe) sind gescriptet. Vorteil für die Gamedesigner, der Spieler wird im richtigen Moment geschockt. Der Nachteil ist, der Spieler hat keine Möglichkeit einen Angriff zu umgehen. Die KI reicht für einen Shooter aus, die Gegner suchen sich Verstecke, aus denen sie geschützt den Spieler traktieren können.  Spielszene aus Doom 3. Die Grafik ist auch nach heutigen Maßstäben noch spektakulär und schafft eine sehr düstere und atmosphätische Spielwelt, die definitiv nicht für kinder geeignet ist. Atmosphäre: Die Atmosphäre ist konstant zu düster, so dass die Moddergemeinschaft viele Modifikationen zur Ausleuchtung der Szenerie zur Verfügung stellt. Belauschen Sie die Personen auf den Gängen oder sprechen Sie diese konkret an, erfahren Sie, dass es gehäuft zu Vermissten oder "Unfällen" auf den Stationen kommt. Zusammen mit der dunklen Umgebung und den vielen unbekannten Geräuschen einer Fabrikanlage beschleicht Sie sehr früh ein ungutes Gefühl. Sie werden sich keine Sekunde erholen können. Die Schockmomente sind anfangs sehr hoch, mit der Zeit stellt sich jedoch eine Gewöhnung ein. Trotzdem hält Doom konstant den Adrenalinspiegel hoch. Gewaltdarstellung: Nicht nur die Staffage mit Leichen und Leichenteilen, sondern vor allem die Darstellung der Gegnerbeseitigung gehören zu den extremsten Gewaltdarstellungen, die in einem Spiel umgesetzt wurden. Wird ein Zombie mit einer Schrotflinte erschossen, spritzt zuerst das Fleisch von den Knochen, bevor das Skelett dann in sich zusammenbricht. In das Waffenarsenal gehört übrigens auch eine Kettensäge, und das aus der First-Person-Perspektive ... Meine persönliche Meinung: Dieses Spiel ist richtig eingestuft und gehört nicht in Kinderhände. Mirko Straach
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