S.t.a.l.k.e.r. - Shadow of Chernobyl PDF Drucken E-Mail
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Sonntag, den 29. April 2007 um 15:45 Uhr

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Platform: PC

Entwickler: GSC Gameworld

Publisher: THQ

USK: Keine Jugenfreigabe

GameParents: Nix für Kinder

Story:

20 Jahre nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl geschieht ein erneutes Unglück, wodurch ein großes Gebiet um den Reaktor herum auf unbestimmte Zeit radioaktiv verseucht wird. Obwohl dieser Bereich, die sog. Zone, eigentlich Sperrgebiet ist, versuchen einige Wagemutige tiefer dort einzudringen, um Gegenstände zu ergattern, die durch die Strahlung verändert wurden und so begehrt Objekte für Wissenschaftler sind. Dies sind die Stalker. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines solchen Stalkers, auf der Suche nach seiner Vergangenheit und seiner Identität. Auf diesem Weg bekommt er immer bessere Ausrüstung, die es ihm ermöglicht immer tiefer in die Zone einzudringen, immer näher an den Reaktor heranzukommen und dessen grausames Geheimnis zu lüften.

 

Grafik:

Stalker ist düster. Schließlich versucht das Spiel ein radioaktiv verseuchtes Gebiet wiederzugeben. Neben weiten Landschaften gibt es Ortschaften, die das Gefühl vermitteln, als seien sie von Ihren Bewohnern abrupt verlassen worden. Häuser die den Verfall von Jahren zeigen. Darüber hinaus gibt es Anomalien, die durch die Strahlung ausgelöst werden. Einige heben die Schwerkraft auf, andere verursachen elektrische Entladungen und wieder andere ein Flammeninferno. Diese werden meist durch wabernde Luft oder andere grafische Effekte dargestellt.

 

Gewaltdarstellung:

Auf Splattereffekte verzichtet das Spiel weitgehend. Zwar findet der Spieler immer mal wieder Leichen, die grausam zugerichtet sind und Mutanten, die nur entfernt an ihre ursprünglichen Lebensformen erinnern, doch die Gewalt, die sich aus dem Spiel und der Interaktion heraus ergibt ist, recht unspektakulär in Szene gesetzt. Es gibt allerdings eine Ausnahme. In einem Feuergewecht können die Gegner oder verbündeten Stalker nicht nur getötet, sondern auch "nur" schwer verletzt werden. Während man befreundete oder neutrale Stalker mit einem Medikit wieder auf die Beine helfen kann, so fehlt diese Option bei den verfeindeten Fraktionen. Will man nun an das Inventar des anderen herankommen, so hilft hier meist ein gezielter Schuß, um ihn entgültig zu töten und ihn dann auszuplündern. Dies hätte so nicht sein müssen. Vielmehr hätte sich hier die Gelegenheit geboten, auch diesen mit einem Medipack zu helfen und so z.B. einen Spitzel innerhalb der Soldaten oder Banditen zu haben. Diese Option hinterläßt einen sehr faden Beigeschmack.

 

Fazit:

 Stalker ist Erwachsenenunterhaltung pur. Wer auf Endzeitstimmung steht und neben einer spannenden Geschichte auch noch viel Freiheit haben möchte, liegt mit diesem Spiel genau richtig. Doch weder das Szenario, noch die Präsentation sind für Kinder und Jugendliche geeignet.

 

 


Innenlevel
Innenlevel - Screenshot von Gamestar.de
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Prypja - Screenshot von Gamestar.de

 

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