| Massive Multiplayer Online Rolplaying Game (MMORPG) |
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| Montag, den 04. Dezember 2006 um 15:12 Uhr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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In diesem Artikel geht es um Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel (MMORS) oder englisch Massive(ly) Multiplayer Online Rolplaying Game (MMORPG). Dies solle eine kleine Einführung sein, was das für Spiele sind und was man beachten sollte.
Spielprinzip: Bei einem MMOPRG handelt es sich um ein Computerspiel, bei dem tausende Spieler gleichzeitig über das Internet gemeinsam spielen können. Sie befinden sich alle in einer riesigen virtuellen Welt und können dort gemeinsam Abenteuer erleben, indem sie sich Aufgaben (Quests) stellen und diese erfolgreich abschließen. Die Spielewelten können sehr variieren, z.B. zwischen Fantasy- oder SienceFiction-Welten, aber auch dem Wilden Westen oder Mittelalter. Der Spieler selbst erstellt sich in diesen Spielen immer einen Spielfigur, auch Charakter (kurz Char) genannt, mit dem er dann die Welt betreten kann. In den meisten MMORPGs kann man sehr gut alleine mit seinem Char, also der Person, die man in dem jeweiligen Spiel annimmt, durch die virtuelle Welt wandern und Quests lösen. Oft genug ist aber das Spielprinzip so ausgelegt, dass es in einer Gruppe leichter ist und auch mehr Spaß macht. Das Hauptaugenmerk richtet sich dabei auf das Prinzip des Rollenspiels und ist in jedem Spiel mehr oder weniger stark ausgeprägt. Dazu kommt noch die Unterscheidung, ob sich ein Spiel sehr auf das sogennante PvP (Player versus Player = Spieler gegen Spieler)-System stützt, oder eher die PvE (Player versus Environment = Spieler gegen Computer) -Variante benutzt. PvP bedeutet, dass man mit seinem Charakter gegen andere menschliche Spieler kämpft und durch das Besiegen dieser Gegner Erfahrung sammelt und sich weiter verbessert. Im PvE liegt das Hauptaugenmerk auf dem Kampf gegen Compurergesteuerte Gegner und die Erfüllung von Quests. In den meisten MMOPRGs sind diese beiden Möglichkeiten integriert, wobei meist eine Richtung mehr ausgeprägt ist. Eine der grundlegendsten Funktionen in einem Online-Rollenspiel ist der Chat. Über diese Funktion ist es den Spielern möglich sich mit anderen zu verständigen. Zu beachten ist hierbei auch dass sich ein eigener Jargon entwickelt hat. Meistens besteht dieser Jargon aus Abkürzungen oder Stichworten, da es einfach zeitsparender ist. Oft hat man nicht die Zeit ausführliche Sätze zu schreiben. Mehr dazu ist unter unserem Artikel Spielejargon oder http://de.wikipedia.org/wiki/MMORPG-Jargon zu finden. Bei MMORPGs hat der Spieler in der Regel die Möglichkeit auf mehreren Channels (Kanälen) gleichzeitig in einem Fenster zu kommunizieren. Zum Beispiel einen Chat zum Handeln oder einen für die Gruppe, in der man sich gerade befindet. Mittlerweile wird auch oft die Möglichkeit genutzt über andere Programme (z.B. TeamSpeak oder Skype) miteinander Sprechen zu können. Diese Möglichkeit erleichtern das Spielen in manchen Situationen, in denen schnell reagiert werden muss. Spieler, die dann erst noch einen Text schreiben müssen, sind hier im Nachteil. Eine weitere Kommunikationsmöglichkeiten sind sogenannte Emotes. Dies sind vorgegebene Funktionen mit denen z.B. Gefühle ausgedrückt werden können. Wenn man ein schweres Quest endlich gelöst hat kann man jubeln oder tanzen. Diese Funktionen werden auch von dem Char umgesetzt, indem er einen Jubelschrei ausstößt oder anfängt zu tanzen. Es kann also durchaus vorkommen, dass der eigentliche Spielesinn (Questen um besser zu werden) Nebensache wird und man nur in der virtuellen Welt ist um sich zu unterhalten. Mittlerweile greifen auch die virtuellen Spielewelten in die reale Welt über. Das beste Beispiel ist der Erwerb von virtuellem Geld oder Gegenständen bei Ebay. Auch komplette Accounts werden dort verkauft - und das bis zu 900€ für einen Accuont. Ein neues Problem sind auch sogenannte Chinafarmer. Dies sind Menschen in Billiglohnländern, die bis zu 15 Stunden am Tag ein Spiel spielen und dort virtuelles Gold und Gegenstände zu sammeln und diese dann von ihren Auftraggebern in Europa und den USA gegen richtiges Geld verkauft werden. Gefahren: Suchtpotenzial Das bewährte Prinzip von Online-Computer-Rollenspielen ist, dass der Charakter des Spielers durch eine investierte Spielzeit immer stärker wird und sich immer weiter verbessert. Dieses Spielprinzip, welches den am längsten „intensiv“ Spielenden belohnt, hat nach gängiger Meinung hohes Suchtpotenzial. Weitere Kritik wird daran geübt, dass sich das „Leben“ in der Spielewelt weiter dreht ob der einzelne Spieler nun online ist oder nicht. Dies kann auf manche Personen sehr viel Druck ausüben und zu enormen Zeitaufwänden führens, um doch am Spielgeschehen teilhaben zu können, obwohl man eigentlich wirkliche Verpflichtungen hätte. In vielen MMORPGs, vor allem denen, die auf das Zusammenspiel von vielen Spielern setzen, kann es auch oft sein, dass sogenannte Events (Treffen in der Spielwelt um zusammen eine Aufgabe anzugehen) geplant werden. Dann muss der Spieler seine Freizeit nach diesen Terminem aufbauen - und nicht umgekehrt, wie es eigentlich sein sollte. http://de.wikipedia.org/wiki/Massive_Multiplayer_Online_Roleplaying_Game#Suchtpotenzial Kosten: Die meisten Online-Computer-Rollenspiele, wie World of Warcraft oder Dungeons and Dragons Online, verlangen neben dem Kaufpreis noch einen monatliche Zahlung, die zwischen 8 und 20 Euro je nach Spiel und Abo liegt. Manche Spiele, wie zum Beispiel Guild Wars, kommen ohne monatliche Gebühren aus. Zu den Kosten für das Spiel kommen noch die Kosten für den Internetzugang. Bekannte MMOPRGs (eine kleine Liste):
Weitere und noch ausführlichere Informationen gibt es auf folgenden Seiten: http://de.wikipedia.org/wiki/MMORPG http://www.mmorpg-research.de/
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