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'Killerspiele verbieten?' vor 5 Jahren
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Nur um eines vorweg klarzustellen: GameParents.de verurteilt die Verwenung des Begriffs 'Killerspiele' durch Politik und Medien, weil Sie eine differenzierte Diskussion zum Thema von vornherein verhindert und Computer- und Videospieler als potentielle Amokläufer unter Generalverdacht stellt.
Doch wie stehen Sie zu einer solchen Bezeichnung? Und halten Sie ein Verbot gewalthaltiger Spiele für sinnvoll? Hier können Sie es diskutieren.
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Re:'Killerspiele verbieten?' vor 4 Jahren, 11 Monaten
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Da diese Frage am mit am meisten aufgerufen wurde, aber noch niemand angefangen hat, tu ich dies mal und sage einfach NEIN. Und zwar weil
1.: ..ein Verbot nichts bringt, da Spiele (wie oft auch bisher) über das Internet zu den Rechnern gelangen. Es wäre dann zwar illegal solche Spiele zu besitzen, aber das wird die Betreffenden nicht kümmern, weil auch eine Verfolgung schwer zu realisieren wäre.
2.: Es geht hier immerhin um ein Verbot von Spielen, die hauptsächlich sowieso schon nur legal (!) von über 18jährigen erworben werden können. Ein Verbot wäre eine Beraubung von Rechten.
Man könnte noch mehr aufzählen, aber für den Start einer Diskussion hier dürfte das zunächst reichen. Hoffe ich..
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Ma[d]
(Besucher)
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Re:'Killerspiele verbieten?' vor 4 Jahren, 11 Monaten
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Gerade die Tatsache, dass die meisten diskutierten Spiele sowieso erst ab 18 Jahren verkauft werden dürfen, wird meiner Meinung nach viel zu oft - und oftmals mutwillig - von Presse und Politik übersehen.
Deshalb sehe ich die große Dringlichkeit zunächst auch nicht in einer Erlassung von Verboten, sondern darin, über diesen Sachverhalt aufzuklären.
Außerdem: Warum nicht mal massive Kontrollen von Ordnungsämtern in Geschäften und Elektromärkten, um sowohl Eltern als auch gerade den Handel für das Thema stärker zu sensibilisieren.
Die Abgabe von Spielen an eine Altersgruppe, für die sie nicht freigegeben sind, wird immerhin mit Geldstrafen bist zu 50.000€ pro Fall belegt.
Warum dieses Mittel also nicht einmal viel rigoroser anwenden?
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Re:'Killerspiele verbieten?' vor 4 Jahren, 11 Monaten
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Ich finde auch, das Eltern vielmehr haftbar gemacht werden müßten, wenn sie die Jugendschutzregeln und -gesetzte missachten.
Wenn z.B. durch irgendeine Sache, festgestellt wird, das ein Jugendlicher Medien konsumiert, ich mach das jetzt bewußt nicht nur an Spielen fest, die nicht für sein Alter freigegeben sind, dann sollten die Eltern wegen Verletzung der Aufsichtspflich rangenommen werden.
Auch Ausreden ala 'Ich hab doch keine Ahnung von Computern...." dürfen dabei nicht gelten.
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Ich habe vor ewig zu leben... bisher klappt das auch noch ganz gut!
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und Eltern bestrafen? vor 4 Jahren, 10 Monaten
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Nette Idee, aber nicht umsetzbar. Wir müssen folgende Punkte verstehen: Wenn Jugendliche/Kinder Medien wollen, die nicht für sie freigegeben sind, dann können sie diese bekommen. Internet und Freunde reichen da vollkommen. Die Eltern haben zumeist tatsächlich wenig Kontrolle über dies, weil die Kinder ja nichtmal zuhause, sondern eben auch bei Freunden Spiele, Filme, etc. konsumieren können. Um etwas zu bewegen braucht es 2 Dinge: Eltern müssen sich mehr darüber informieren und Kindern muss der Umgang mit den Medien beigebracht werden. Im Zeitalter "freier" Daten muss man begreifen, dass es alles gibt, was man will, man aber nicht alles sehen sollte, bzw. mit Abstand zu betrachten ist. Wenn man so weit ist, das ein Kind sagt, dass es lieber (sagen wir einfach..) Harry Potter als Counter Strike spielt, obwohl es die Möglichkeit hätte, dann sind wir auf dem richtigem Weg.
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Ma[d]
(Besucher)
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Re:und Eltern bestrafen? vor 4 Jahren, 10 Monaten
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Das sehe ich ähnlich, doch denke ich, das dies nur dadurch geht, das die Eltern nur mit entsprechendem Druck dazu gebracht werden können sich intensiver mit der Materie auseinanderzusetzen.
Wenn ich z.B. die sich selbst bemitleidenden Mütter aus dem Panoramabeitrag zum Thema Spielesucht sehe, dann ist mir völlig klar wer da versagt hat. Gründe und Ursachen für dieses Versagen gibt es sicherlich eine Menge und ich will denen noch nichtmal böswillige Unterlassung unterstellen.
Wenn meine Frau und ich nunmal wissen das unser Sohn bei seinem Klassenkameraden XYZ die Möglichkeit hat, Kontakt mit Medien zu bekommen, die nicht für ihn geeignet sind, dann reden wir mit ihm darüber und machen ihm klar, das wir es lieber haben wenn dieses Kind zu uns kommt, statt er zu ihm und zudem suchen wir den Kontakt mit den Eltern. Klar, natürlich kommt es daher, das wir, speziell ich selbst, ein ganz anderes Verhältnis zu diesen Dingen haben. Aber um dieses Verständnis, zumindest zu einem kleinen Teil an andere weiterzugeben, genau dafür hab ich GameParents.de gegründet
Das gilt für alle Bereiche der Medien. Es geht nicht nur um das "Was" sondern auch um das "Wielang". Wir haben frühzeitig mit unseren Kindern Zeiten festgesetzt und dadurch gibt es auch keine Diskussionen. Wenn ich einem Kind vorher unlimitierten Zugang zu den Medien gewährt habe, ist es logisch das es dann streikt, wenn ich die Zeit aufmal begrenzen möchte.
(Eine schöne Diskussion)
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Ich habe vor ewig zu leben... bisher klappt das auch noch ganz gut!
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